Spieltherapie

Spielen ist die natürliche Sprache von Kindern. Im Spiel zeigen sie, was sie beschäftigt, was ihnen Freude macht, aber auch was sie belastet oder verunsichert. In der Spieltherapie bekommen Kinder einen geschützten Raum, in dem sie sich ausdrücken, Gefühle verarbeiten und neue Wege ausprobieren können.

Dabei geht es nicht darum, „richtig“ zu spielen – sondern darum, das Kind mit seinen eigenen Erfahrungen, Bedürfnissen und Stärken wahrzunehmen. Die Therapeutinnen und Therapeuten begleiten das Kind aufmerksam und wertschätzend. Eine vertrauensvolle Beziehung ist dabei besonders wichtig: Kinder können sich entwickeln, wenn sie sich sicher fühlen und angenommen wissen. 

Eine Spieltherapie kann Kinder dabei unterstützen: 

  • belastende Erlebnisse zu verarbeiten, 
  • Gefühle besser zu verstehen und auszudrücken, 
  • eigene Stärken zu entdecken, 
  • neue Lösungswege auszuprobieren, 
  • Selbstvertrauen und Handlungsmöglichkeiten aufzubauen.

Auch Eltern werden einbezogen. In regelmäßigen Gesprächen erhalten Sie als Mutter oder Vater Unterstützung dabei, Ihr Kind besser zu verstehen und es im Alltag hilfreich zu begleiten. Die Spieltherapie im KPI richtet sich an Kinder im Alter von 4 bis 12 Jahren. Nach einer gemeinsamen Kennenlernphase wird die Unterstützung individuell geplant. Je nach Bedarf, finden regelmäßige Elterngespräche statt. Neben der allgemeinen Spieltherapie bieten wir auch eine „Traumabezogene Spieltherapie“ an, die besonders auf die Bedürfnisse von Kindern mit belastenden oder traumatischen Erfahrungen ausgerichtet ist.